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Weihnachtsgrüße an die Mitarbeitenden in Haupt- und Ehrenamt und Freundinnen und Freunde von Theresienau

von Freitag, 24.12.2021

Liebe Mitarbeitende, liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Jahresende ist der Zeitpunkt, auf das Jahr zurückzublicken und zu schreiben, dass wir es wieder einmal geschafft haben. Zuweilen vielleicht geübte Routine. Und doch - in diesem Jahr ist es besonders wichtig, uns vor Augen zu halten, dass wir wirklich viel geschafft haben:

Wir befinden uns im zweiten Jahr der Pandemie - vierte Welle. Was man nicht für möglich hielt und vielleicht nicht wahrhaben wollte, ist mittlerweile bittere Realität geworden. Sich ausweisen, wenn man ein Geschäft betritt. Testen, testen, testen. Impfpflicht – sie kommt. Und noch dazu die Flut im Sommer. Sie zeigt wie die Pandemie die Probleme unter dem Brennglas, die seit Jahren schwelen.
Gerade auch in der Pflegebranche. Wie oft haben wir darauf hingewiesen, dass der Anspruch an die Versorgung und die dafür bereitgestellten Mittel auseinanderklaffen und Mitarbeitende wie Institutionen damit überfordert werden? Doch noch immer, so scheint es, wird das in Gesellschaft und Politik zu wenig gesehen. Und langfristige, durchdringende Lösungen sind nicht in Sicht. Eher solche, die über Bürokratie, Kontrolle und Hinhalten nicht hinaus kommen.
Eigentlich genug Stoff, um zu hadern.
Und doch – die uns anvertrauten Menschen haben sich in Theresienau – ambulant wie stationär – wohl gefühlt. Menschen waren für Menschen da, haben ihr möglichstes gegeben.
Und doch – wir haben gepflegt, begleitet, gekocht, gereinigt, gewaschen, beraten, verwaltet, abgerechnet, gebucht, instandgesetzt, renoviert, repariert, Menschen eingezogen, eingestellt, verabschiedet. Mittlerweile arbeiten bei uns fast 200 Menschen mit ihrer Profession, Herkunft und Kultur.
Und doch – wir haben vieles umgesetzt in diesem Jahr, in allen Bereichen gearbeitet, weiterentwickelt, unser Bestes gegeben. Wir haben die Impfkampagne durchgeführt, einen Corona – Ausbruch und das tägliche Maskentragen überstanden, testen und screenen tagtäglich – Corona Management.
Und doch – es ist viel gelungen in diesem Jahr. Wir haben mit dem Bau der Tagespflege begonnen – endlich! Und eine neue Satzung für unseren Verein erstellt.
Und doch – noch so vieles mehr! Die Liste ließe sich noch lange fortführen. Sie zeigt, welche unglaubliche Leistung unter schwierigsten Bedingungen geschafft wurde. Um immer wieder für die Menschen, die hier leben, die Menschen, zu denen wir fahren und für die, die uns brauchen da zu sein. An jedem Tag des Jahres, 24 Stunden, ohne Unterbrechung.
Dafür möchte ich Ihnen danken. Für Ihren Einsatz, Ihr Bemühen, Ihre Begleitung, Ihr offenes Ohr. Wir alle haben allen Grund, ein fröhliches Weihnachtsfest zu feiern. Vielleicht ist es dieses Jahr wieder ein stilles Fest – aber doch ein fröhliches. Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.
Fröhliche Weihnachten!
Ihr
Michael Thelen
Geschäftsführer