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Änderungen zum Jahreswechsel

von Dienstag, 04.01.2022

Mit dem Jahreswechsel haben sich Änderungen ergeben, über die wir hier berichten. 

Pflegesachleistungen im stationären Bereich:

Bewohnerinnen und Bewohner erhalten nun einen Zuschlag zu dem Pflegesachleistungsbetrag. Je länger jemand in der Einrichtung lebt, desto höher ist der Zuschlag. Wer länger als 12 Monate stationäre Leistungen in Anspruch genommen hat, erhält einen Zuschlag von 25% zum Einrichtungseinheitlichen Eigenanteil inkl. Ausbildungsumlage (nicht zu den gesamten Heimkosten!). Bei mehr als 24 Monaten Inanspruchnahme beträgt der Zuschlag 45% und bei mehr als 36 Monaten Inanspruchnahme 70%. 

Besitzstandsregelungen aus der Zeit vor 2017 entfallen damit automatisch!


Die Pflegekassen informieren ihre Versicherten und uns über die jeweilige Eingruppierung und zahlen die Zuschläge direkt an uns. Wir nehmen den Abzug bei der jeweils nächsten Abrechnung der Heimkosten vor. Die Kassen haben bereits darauf hingewiesen, dass die Umstellung erst im Februar realisiert werden wird. Bleibt es dabei, wird die Rechnungsstellung unsererseits erst im März möglich sein. 

Leistungen bei Kurzzeitpflege

Wer Kurzzeitpflege in Anspruch nimmt, erhält nun eine Sachleistung von bis zu 1774 Euro (vorher 1612 Euro) für bis zu 28 Tage. Die Sachleistung für die Verhinderungspflege bleibt leider unverändert bei 1612 Euro pro Jahr. 

Sachleistungen in der ambulanten Pflege

Auch in der ambulanten Pflege gibt es eine eher moderate Erhöhung der Sachleistung um 5%. Damit steigen die monatlichen Leistungen der Pflegekasse

  • für den Pflegegrad 2 auf   774 Euro,
  • für den Pflegegrad 3 auf 1363 Euro,
  • für den Pflegegrad 4 auf 1693 Euro, 
  • für den Pflegegrad 5 auf 2095 Euro.